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| PFLANZENWACHSTUM Klimawandel macht die Erde grün Die weltweite Veränderung des Klimas hat offenbar nicht nur negative Auswirkungen. Seit den achtziger Jahren, so zeigen Satellitendaten, ist der Blaue Planet um einiges grüner geworden.
Mittlerweile mehren sich die Anzeichen, dass diese Veränderungen - lokal begrenzt - auch das Pflanzenwachstum angekurbelt haben. Allerdings: Eine weltweite Analyse fehlte bislang. Das hat ein Wissenschaftlerteam aus den USA und Japan nun geändert.
Die Verarbeitung dieser riesigen Datenmengen verlangt allerdings einen erheblichen Rechenaufwand: Störungen durch die Erdatmosphäre müssen ebenso berücksichtigt werden wie jahreszeitliche Schwankungen und extreme Trockenheiten. Bei der Auswertung ihrer Beobachtungen stellten Nemani und Kollegen fest, dass die Flora zwischen 1982 und 1999 weltweit um sechs Prozent zugelegt hat. Den stärksten Anstieg konnten die Forscher dabei im Regenwald des Amazonasgebiets feststellen: Allein die tropischen Wälder in Südamerika machten knapp die Hälfte des weltweiten Zuwachses aus.
Alexander Stirn © SPIEGEL ONLINE 2003 Alle Rechte vorbehalten Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet AG | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| 06. Juni 2003 | ||||||||||||||||||
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